Diese Dogmen wurden 2003 von Eric Reiss unter dem Einfluss der „Dogma Brothers“ Thomas Vinterberg und Lars von Trier aufgestellt. Die Idee besteht darin, eine Sammlung von Richtlinien für Design, Inhalt und leichte Nutzbarkeit zu bauen, die flüchtige Moden und technische Entwicklungen überdauern.

Die derzeitige Version wurde zuerst im Mai 2006 als Schreibmaschinen-Blatt auf dem Schwarzen Brett des 7. “Information Architect Summit“ in Vancouver, Canada, veröffentlicht. Seither erfuhren die Web-Dogmen weltweit begeisterten Zuspruch von Designern (geben Sie “Web Dogma“ bei Google ein).
1. Alles, was allein zum Zweck interner Politik des Seitenbesitzers existiert, wird eliminiert. 2. Alles, was allein zum Zweck der Egobefriedigung des Designers exisitert, wird eliminiert.

3. Alles, was im Kontext der Seite irrelevant ist, wird eliminiert.

4. Jedes Feature oder jede Technik, die die Möglichkeiten des Nutzers zur freien Navigation einschränken, wird überarbeitet oder eliminiert.

5. Jedes interaktive Objekt, das den Besucher dazu zwingt, seine Bedeutung zu erraten, wird überarbeitet oder eliminiert.

6. Keine Software, ausser der Browser selbst, sollte zwingende Vorraussetzung sein, um die Seite reibungslos zu nutzen.

7. Inhalt soll in erster Linie lesbar sein, als Zweites ausdruckbar und zuguterletzt herunterladbar.

8. Usability wird niemals den Richtlinien des Style Guide geopfert.

9. Kein Besucher wird dazu gezwungen, sich zu registrieren oder persönliche Daten preiszugeben. Es sei denn, der Seitenbesitzer kann ohne persönliche Daten einen Service nicht anbieten oder eine Transaktion nicht vervollständigen.

10.Es wird als geradezu barbarisch angesehen, eine dieser Regeln zu brechen.*

*Schamlos gestohlen von George Orwells berühmten
Regeln für Autoren.

Zum Seitenanfang